SNG-Fahne

sng-fahne

Unsere SNG-Fahne.

SNG – St. Niklausen Schiffgesellschaft Genossenschaft
seit 1357 im Dienste der Schifffahrt

Die Wurzeln der St. Niklausen Schiffgesellschaft, welche als Firma unter dem Namen SNG auftritt, gehen auf das Jahr 1357 zurück. Damals war sie eine Vereinigung von „Ruderknechten“, welche Personen und Waren über den Vierwaldstättersee transportierten.

Es ist schwer vorstellbar, dass eine derart altehrwürdige Bruderschaft während Jahrhunderten ohne eigene Fahne existierte. Und doch fehlt bislang jede historisch belegte Spur. Klarheit besteht hingegen über das Wappen der Bruderschaft. Es zeigt zwei gekreuzte Stehruder, die Arbeitsgeräte der damaligen Mitglieder. Zudem enthält es einen „Helmschmuck“ in Form des heiligen St. Nikolaus, des Schutzpatrons der Seefahrer auf dem Vierwaldstättersee.

Der heutige Präsident der Gesellschaft, Daniel Medici, war zusammen mit dem Vorstand der Meinung, es sei an der Zeit unserer Bruderschaft eine eigene Fahne zu schenken. Eine Fahne, welche die Werte und die Verbundenheit der „Samichläusler“ untereinander und nach aussen verkörpert.

Dieses Projekt wurde im Jahre 2015 in Angriff genommen. Nach einigen Entwürfen mit dem St. Nikolaus als Sujet kam die Einsicht, dass dies der falsche Weg ist. Einerseits ist diese Abbildung für eine edle Seiden-Fahne höchst ungeeignet, da sie aus zu vielen kleinflächigen Einzelteilen besteht, und andererseits zeigt das eigentliche Wappen der St. Niklausen Schiffgesellschaft nun einmal eindeutig die gekreuzten Stehruder. Das wurde auch vom Heraldiker und Berater, Josef Melchior Galliker, bestätigt.

Die vollendete Fahne konnte am 14. April 2016 anlässlich der Taufe des neuen Fahrgastschiffs der SNG, der „MS Switzerland“, von Pfarrer Ernst Heller gesegnet und der Gesellschaft übergeben werden. Offensichtlich freuen sich die Samichläusler über die neuen Insignien Ihrer Bruderschaft und hoffen, die schmucke Fahne möge sie in eine glückliche, harmonische und erfolgreiche Zukunft begleiten.

Ernst Kreienbühl
Designer und Fahnengötti
Luzern, 26. April 2016