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SNG
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Leise Kraft voraus

E-Mobilität auf dem wasser

die neue ruhe auf dem see

E-Mobilität auf Schweizer Seen macht Sinn – besonders auf dem Vierwaldstättersee. Die SNG geht voran.

Elektroboote gleiten leise, vibrationsarm und abgasfrei über den See. Man hört wieder das Wasser, den Wind, die Gespräche an Bord. Das ist nicht Verzicht, sondern eine neue Qualität des Bootfahrens.

Als nautisches Kompetenzzentrum begleitet die SNG diese Entwicklung aktiv: mit Beratung, passenden Booten, technischem Know-how und Erfahrung aus der Praxis.

Die Reichweiten moderner Elektroboote reichen für viele Ausflüge längst aus, die Lademöglichkeiten rund um den See wachsen. Noch brauchen Batterien Zeit zum Laden, und für sehr lange Strecken bleiben Verbrenner im Vorteil.

Doch für bewusste Seetage, Freizeitfahrten und moderne Mobilität auf dem Wasser ist der Elektroantrieb längst angekommen.

SNG-Testtage 2026, Donnerstag, 7. bis Sonntag, 10. Mai 2026, täglich von 10 bis 17 Uhr, am National-Steg Luzern

Die E-Testflotte der SNG-Testtage 2026

Boote mit elektrischem Antrieb
(kurzfristige Änderungen vorbehalten)

  • My Tramonto von Myelectroboat MY-Electroboat GmbH (prüfungsfrei)
  • My Vento von MY-Electroboat GmbH
  • 5X von Ganz Boats GmbH
  • Ovation 6.8 X von Ganz Boats GmbH
  • E-Spirit 730 von Stickl
  • X-shore eelex 8000 
  • 23 Cabin Evo Electric von Alfastreet Yachts
  • Linder Sportsman 400 mit Avator 7.5ELH
  • Linder Sportsman 445 Basic mit Avator 20ELH
  • Sunchaser Vista 7520 mit Elektrifizierung 6kW (prüfungsfrei)

    Leise kraft, kluge Rechnung

    Ein Elektroboot fährt nicht mit Magie, sondern mit einheimischer Energie. Statt Benzin oder Diesel kommt der Strom aus Batterien, statt Motorenlärm gibt es ruhigen Schub. Das Resultat: kaum Lärm, keine lokalen Abgase, feine Manövrierbarkeit und ein Fahrgefühl, das bestens zum Vierwaldstättersee passt.

    Wie rechnet man die Leistung?

    Bei Elektrobooten spricht man meist in Kilowatt, kurz kW. Das ist die Leistung des Motors – also vereinfacht gesagt: die Kraft, die das Boot gerade abrufen kann.

    Zur Einordnung: 1 kW entspricht rund 1,36 PS. Ein Elektromotor mit 20 kW leistet also rund 27 PS.

    Der grosse Unterschied zum Verbrennungsmotor: Ein Elektromotor liefert sein Drehmoment sofort. Wie eine Lampe, die man anknipst. Das Boot reagiert ohne jegliche Verzögerung, direkt, ruhig und kraftvoll. Nach Gewöhnung perfekt beim Anlegen, Manövrieren oder gemütlichen Beschleunigen.

    Wie gross muss die Batterie sein?

    Die Batterie ist der Tank des Elektroboots. Ihre Grösse wird in Kilowattstunden, kurz kWh, angegeben. Diese Zahl sagt, wie viel Energie gespeichert ist.

    Die einfache Rechnung lautet: Batteriekapazität in kWh ÷ Verbrauch in kW = Fahrzeit in Stunden

    Beispiel: Ein Boot verbraucht bei gemütlicher Fahrt 5 kW. Hat die Batterie 30 kWh Kapazität, reicht das theoretisch für rund 6 Stunden Fahrt. Wird schneller gefahren und der Verbrauch steigt auf 15 kW, sind es noch etwa 2 Stunden.

    Auf dem Wasser gilt besonders: Tempo frisst Strom. Langsam gleiten ist sehr effizient. Schnell fahren braucht deutlich mehr Energie, weil der Widerstand des Wassers massiv steigt.

    Für welche Reichweiten reicht das?

    Die Reichweite hängt stark von Bootstyp, Gewicht, Rumpfform, Beladung, Wetter und Fahrweise ab. Für typische Freizeitboote auf Schweizer Seen sind heute – je nach Modell und Batterie – 30 bis 60 Kilometer realistisch; besonders effiziente Premium-Boote kommen weiter. Das deckt viele Ausflüge auf dem Vierwaldstättersee problemlos ab.

    Für die Praxis heisst das: Wer gemütlich baden fährt, eine Rundfahrt macht oder mit Familie und Freunden ein paar Stunden auf dem See verbringt, ist mit einem Elektroboot sehr gut bedient. Wer lange Strecken mit hoher Geschwindigkeit fahren will, muss Batteriegrösse, Ladeplanung und Bootstyp genauer prüfen.

     

    Wo lädt man ein Elektroboot?

    Geladen wird dort, wo das Boot liegt: am Steg, im Hafen, an der Marina oder an einer speziell eingerichteten Bootsladestation. Grundsätzlich gibt es drei Stufen:

    Normale Steckdose oder Landstrom am Liegeplatz: langsam, ideal über Nacht.
    Stärkerer Drehstromanschluss: deutlich schneller, häufig in Marinas möglich.
    DC-Schnellladung: technisch möglich und im Aufbau, vor allem für grössere Boote oder professionelle Flotten interessant.

    Als grobe Orientierung: Laden über eine einfache Steckdose kann 12 bis 20 Stunden dauern, mit Drehstrom eher 3 bis 7 Stunden. Schnellladung kann – je nach System – deutlich kürzer sein.

    Die Ladeinfrastruktur für Boote wächst. In der Schweiz entstehen zunehmend maritime Ladelösungen für Häfen, Steganlagen und Gastliegeplätze. Anbieter sprechen ausdrücklich Yachthäfen, Dauerlieger und wechselnde Nutzer an. Auch grössere Projekte zeigen, wohin die Reise geht.

    Was bedeutet das für die SNG?

    Für die SNG ist Elektromobilität kein Modewort, sondern das wichtige, nautische Zukunftsthema. Entscheidend ist nicht einfach «elektrisch oder nicht», sondern: Welches Boot passt zu welchem Einsatz? Welche Batterie reicht für welche Fahrt? Wo wird geladen? Und wie bleibt das Erlebnis auf dem See zuverlässig, sicher und genussvoll?

    Genau hier setzt die SNG als Kompetenzzentrum auf dem Vierwaldstättersee an: mit Beratung, Erfahrung, passenden Booten und dem Blick dafür, was auf dem Wasser wirklich funktioniert. Denn Elektromobilität auf dem See ist dann stark, wenn Technik und Nutzung sauber zusammenpassen.

    Leise fahren. Klug planen. Den See neu erleben.